2010-02-06

DV des VBBV im Hotel Appenberg, Zäziwil

Von BienenRuedi @ 19:29 [ Default ]

Das Hotel Appenberg im Bernischen Zäzwil ist von einem ehemaligen Schulhaus umgenutzt worden und ist heute ein bekanntes Ferien- und Kongresszentrum. Am Morgen haben die Delegierten der Bernischen Bienenzüchtervereine die umfangreiche Traktandenliste abgewickelt und am Nachmittag standen interessante Referate auf dem Programm. Walter Leuenberger informierte als Präsident der Sektion Bienenzüchterverein Zäziwil und Umgebung über seinen Verein, der 2008 sein 100 Jähriges Jubiläum feiern konnte. Ein promineter Bürger in der Person von Bundesrat Traugott Wahlen, bekannt als Initiant der Anbauschlacht 1940 - 1945 stammt von hier.

Anschliessend informierte Ruedi Ritter über das Konzept Bienenförderung im Kanton Bern und die laufenden Aktivitäten von Inforama. Sein Schlusswort:                                   Biene + Mensch - gemeinsamte Zukunft! Anschliessend erläuterte der Bernische Grossrat Josef Jenni die von ihm eingereichte Motion und nahm eine Lagebeurteilung über die politischen Chancen seines Vorstosses vor. In 30-jähriger Aufbauarbeit hat der Referent mit über 70 Mitarbeitern ein Unternehmen für die Nutzung der Sonnenenergie aufzubauen. Von ihm konnten die Zuhörer Interessantes über die Solartechnik, deren Möglichkeiten und Grenzen, vernehmen.

Das traditionsreiche Hotel Appenberg in Zäziwil

 

 

Walter Leuenberger, Präsident der Sektion Zäziwil und Umgebung, stellt den Verein vor

Walter Leuenberger 

 Ruedi Ritter erklärt die Bienenförderung im Kanton Bern

Ruedi Ritter

 Grossrat Josef Jenni über den Inhalt seiner Motion und Wissenswertes über Solartechnik

 Gäste-Tisch: links Ursula Wälti (Vorstellung Region), rechts BZ-Redaktor Robert Sieber

Gästetisch

 Aufmerksame Imkerinnen und Imker folgten den interessanten Referaten

Zuhörer

 

 


2010-01-30

Neue Leitung im VLI - Apitherpie ist Trumpf!

Von BienenRuedi @ 18:11 [ Default ]

Bei Schneefall und Sonnenschein haben zahlreiche Imkerinnen und Imker den Weg nach Entlebuch unter die Räder genommen. Am Vormittag fanden die traktandierten Voten Zustimmung von den 31 Delegierten an der letzten von Ernst Bühlmann geleiteten DV des VLI.

Die Imkertagung vom Nachmittag stand ganz im Zeichen der Apitherapie und eine grosse Schar Interessierter folgten dem ausgezeichneten Referat von Rosemarie Bort aus Baumerlehbach D (Nähe Heilbronn). Ausführlich erfahren konnten die Zuhörer, was unsere Bienen den Imkern alles Heilsame und Gesunde bereit halten. Von Honig über Pollen, Bienenbrot, Propolis, Gelée Royale, Bienenwachs und Bienengitft bis zur Api Air Bienenstock-luft-Therapie wusste die Referentin genaue Angaben über Wirkung und Anwendung zu machen. Hoffentlich wurden viele der wertvollen Anregungen mitgenommen!

 Sepp Lustenberger hat die neuen Verbands-Statuten mit viel Engagement kreiert.

Sepp Lustenberger

 Neu geleitet wird der VLI vom Co-Präsidium Simon Gisler / Res Freudenberg

Simon/Res

 Zurückgetreten von links Kassierin Doris Lötscher, Kantonalpräsident Ernst Bühlmann und  Aktuarin Alexandra Villiger-Bürki

Soris/Alexandra

Neu in den VLI-Vorstand gewählt: Sabine Hunger und Richard Amstutz

Sabine/Richard 

Als engagierte Referentin Rosemarie Bort in Aktion

Rosemarie Bort


2010-01-27

Luzerner Imkertagung 2010

Von BienenRuedi @ 17:22 [ Default ]

Der VLI führt am kommenden Samstag, 30. Jan. 2010, seine DV in Entlebuch durch. Am Nachmittag sind auf 13.30 Uhr alle Interessierten eingeladen zum interessanten Vortrag von Rosemarie Bort, Heilpraktikerin + Krankenschwester über das Thema

Apitherapie - Anwendung der Bienenprodukte

Bestimmt ein hoch interessantes Thema, bitte folgen Sie der Einladung des VLI!

Einladung VLI

 

 


2010-01-23

GV Schweizer Wanderimker in Wöflinswil

Von BienenRuedi @ 19:52 [ Default ]

Eine grosse Zahl von Imkerinnen und Imkern folgten der Einladung zur DV des VSWI nach Wöflinswil. im grossen Saal des Landgasthofs Ochsen hörten die Wander-Imkerinnen und Imker die Vorträge von zwei versierten Damen.

Frau Nationsalrätin Maya Graf, Fraktionschefin der Grünen, konnte über eine Verlängerung des Gentech-Moratorium um 3 Jahre bis 2013 berichten. Dann muss erneut über eine weitere Verlängerung entschieden werden.

Guttations - Wasser - ein Begriff, der noch vor kurzer Zeit kaum jemandem bekannt war. Umso aufmerksamere Zuhörerinnen und Zuhörer fand Frau Hedwig Riebe vom Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund. Sie konnte über das Thema an Hand von selbst ange-stellten Beobachtungen und Abklärungen, fein säuberlich auf Fotos und Videos festge-halten, den Zuhörern ein völlig neues Wissensgebiet erschliessen. Was nun aber ist eigent-lich Guttation?

Guttation ist der Vorgang der Abgabe von Wasser in flüssigen Tropfen bei Pflanzen. Gut-tation tritt auf, wenn der Boden sehr feucht und zudem eine hohe Luftfeuchtigkeit besteht. Die Pflanzen drücken das das überschüssige Wasser durch Hydathoden (Spaltöffnungen) an den Blatt-Zähnen bzw. -Spitzen durch Wurzeldruck nach aussen. Mit dem Guttationswasser treten auch Pflanzenschutzmittel aus der Wirkstoffgruppe der Neonikotinolde an die Blatt-Oberfläche und es stellt sich die Frage, ob Bienen neben dem Blatt-Tau auch dieses Gut-tationswasser aufnehmen und in das Bienenvolk mitbringen.

Die ausfliegenden Wassersammlerinnen aus den Bienenvölkern finden am Morgen auf den Pflanzenblättern.

Tau              Wasser aus Luftfeuchtikeit        ganz feine Tropfen                               

Guttation      Saft von Pflanzen                     grosse Tropfen

Nach Beobachtungen der Referntin machen die Wassersammlerinnen keinen Unterschied und nehmen sowohl Tau, als auch Guttation mit in das Bienenvolk.

Weitere Abklärungen und ausgedehnte Forschungen werden zeigen müssen, welche Gefahr im Wassersammeln von den Pflangen für die Bienen liegt.

Guttations-Tropfen an einem Halm

                     

 

Beide Referentinnen: links Hedwig Riebe, rechts NR Maya Graf

Beide Referentinnen 

 VSWI-Präsident Fritz Baumgartner bedankt sich bei Referentin Hedwig Riebe

Fritz Baumgartner / Hedwig Riebe

 

 

 

 


2010-01-01

Gewissheit durch Hörtest

Von BienenRuedi @ 10:23 [ Default ]

Zuerst allen fleissigen Lesern der Bieneninfo ein glückliches und erfolgreiches  2010 , viel Freude mit und bei den Bienen wünschen wir allen Imkerinnen und Imkern.

Eine gute Nachricht: Swisscom hat die Publikation von Blogs eingestellt, mit KAYWA konnten wir nun eine Lösung finden, dass unsere Blog's weiterhin unter der bisherigen Adresse gelesen werden können.

Leider sind bereits wieder Meldungen über Völkerverluste eingetroffen. Dabei habe sich zum Teil ganze Stände inklusive der starken Ablegen "leergeflogen", verblieben sind zum Teil noch die Königin mit einigen Dutzend Bienen. Was kann die Ursache sein?

Solche Nachrichten verunsichern die Imkerschaft und es bleib den Imkerinnen und Imkern ein einfaches Mittel, eine Kontrolle ohne Störung der Bienenvölker vorzunehmen: Der Hör-Test! Sie öffnen beim Schweizerkasten nur die Kastentüre und stecken den Kopf in den Kasten. Ist das Volk intakt, werden Sie ein leises Kribbeln hören. Diesen Test können Sie bei Standkontrollen während der Winterzeit wiederholen. Ist kein Geräusch zu hören, wird das Volk für eine Frühjahres-Kontrolle vorgemerkt.

Wer mit dem Gehör Probleme hat, kann ein Stethoskop oder Hörrohr verwenden und hor-chen kann man damit auch beim Flugloch. Der Test lässt sich auch sehr gut bei Magazinen und den zur Ueberwinterung aufgestellten Mini-Plus anwenden. Hier genügt es, den Maga-zindecken abzuheben und das Ohr oder Stethoskop auf die Folie zu halten.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Hör-Test und einen guten Start in das neue Bie-nenjahr.

So haben Aerzte früher ihre Patienten abgehorcht. Für unseren Hör-Test genügt auch ein kurzes Rohr, welches einerseits ans Ohr, anderseits ans Kastenfenster gehalten wird.

Hörrohr 

 

 So hat sich das Hörrohr zum Stethoskop weiter entwickelt.Stethoskop

 Vergessen Sie nicht, Ihre Feststellungen auf der Standkarte mit Datum zu notieren!

 


2009-11-14

22. Info-Tagung Luzerner Bienen-Gesundheitsdienst

Von BienenRuedi @ 17:29 [ Default ]

Fritz Lüdi als Ressortchef BGD Bienengesundheitsdienst im Verband VLI konnte in der Sonne Alberswil gegen 50 Vertrauensleute, als kompetenten Referenten Dr. Christian Schacher aus Schwyz und als Gäste den Luzerner Kantonstrierarzt Dr. Josef Stirnimann und den Solothurner Kantonalpräsidenten Max Tschmi begrüssen.

Nach einem kurzen Rückblick auf das abgelaufene Jahr, sowie das Programm des kom-menden Jahres, welches unter bisher bekannten Aktivitäten neu einen Standbesuch der Sektions-Ressortleiter BGD mit den Vertrauensleuten ihrer Sektionen beinhaltet, übergab Fritz Lüthi das Wort dem Referenten.

Dr. Schacher, selbst Bieneninspektor der Urkantone, ging den möglichen Ursachen des Bienen-Völkersterbens auf den Grund. Lang war die Liste mit den heute den Vermutungen, wie es zu diesem Phänomen kommen kann. In vorderster Linie aber dürfte eine mangel-hafte oder ungenügende Bekämpfung der Varroa-Milben liegen. Die Imker müssen die Be-lastung ihrer Bienenvölker und den Milbendruck nicht nur rechtzeitig erkennen, sondern dann auch das Nötige veranlassen. Der Referent erläuterte anschliessenden Diagnose-Me-thoden, die verschiedenen Bekämpfungsmittel und deren richtige und zeitgerechte Anwen-dung. Keine Schwächlinge unter den Bienenvölkern dulden, dafür zielgerecht Jungvölker bilden.

Die rege Diskussion im Anschluss an das Referat zeigte das enorme Interesse, das die Zu-hörer den Ausführungen entgegengebracht haben. Alles in Allem - ein wichtiger, notwen-diger und in allen Teilen erfolgreicher Nachmittag.

Ressort-Chef Fritz Lüdi im Gespräch mit Kantonstierart Dr. Josef Stirnimann

Dr. Stinimann 

 Referent Dr. Sacher: Richtiges Imker-Handwerk hilft Bienenkrankheiten verhindern!

Dr. Chr. Sacher

 Dr. Sacher wird nicht müde, Fragen der Vertrauensleute zu beantworten

Referenz mit Imkern

 

 


2009-11-07

Imker-Info-Abend im Zentralwiggertal

Von BienenRuedi @ 14:05 [ Default ]

Vereinspräsident Ferdi Fessler konnte eine erfreuliche Zahl von Imkerinnen und Imkern an den von Maria Kaufmann festlich dekorierten Tischen im Gasthaus Löwen in Pfaffnau zum Imker-Info-Abend begrüssen. Nach einem Rückblick auf das Bienenjahr 2009 konnte er dem Bieneninspektor des Amtes Willisau, Adolf Stadelmann das Wort erteilen. Dieser infor-mierte die interessierten Imkerinnen und Imker über das neue Tierseuchengesetz und die daraus anfallenen Konsequenzen für die Imkerschaft. Die Lose für die Saaltombola fanden guten Absatz und die Gewinner konnten nützliche Imkergeräte mit nach Hause nehmen.

Mit den besten Wünschen zu den näher rückenden Festtagen verabschiedete Ferdi Fessler die Imkerinnen und Imker.

Vereinspräsident Ferdi Fessler in engagierter Diskussion mit einem Imker.

Ferdi

 

 Referent Bieneninspektor Adolf Stadelmann in Aktion.

Adolf

 Interssierte Imkerinnen und Imker als Zuhörer.

Imker

 


2009-09-05

Luzerner Imker-Kader im Entlebuch

Von BienenRuedi @ 18:20 [ Default ]

Traditionsgemäss treffen sich die Kader der Luzerner Imkervereine am ersten Samstag im September im Lehrbienenstand Rengg in Entlebuch. Gastgeber waren wie gewohnt die Kameraden vom Imkerverein Entlebuch, angereist von Appenzell war als Referent Richard Wyss, Präsident des VDRB.

So quasi aus "erster Hand" wurde den Luzerner Kaderleuten das Projekt apisuisse vorge stellt. 50 top motivierte und interessierte Zuhörer folgten den Ausführungen von Richard Wyss und hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen. Von ganz speziellem Interesse war für Referent und Zuhörer das Thema über den vorgesehenen Bienen-Gesundheitsdienst. Mit grossem Applaus wurde das interessante Referat verdankt.

In Abwesenheit des Kantonalpräsidenten Ernst Bühlmann begrüsste Adolf Stadelmann die zahlreich aufmarschierten Imker-Kaderleute und Simon Gisler amtete als Moderator. Dieser informierte auch über die neu aufgeschaltete Tabelle über Bienen-Krankheiten im Kanton Luzern.

Alles in allem ein gelungener Anlass, Dank gebührt dem VDRB-Präsidenten Richard Wyss, der die lange Anfahrt nicht gescheut hatte, aber auch dem Imkerverein Entlebuch für die tadellose Organisation.

Alljährlicher Treffpunkt der Luzerner Imker-Kader im Lehrbienenstand Rengg

Lehrbienenstand 

 Referent Richard Wyss, Zentralpräsident VDRB bei der Vorstellung von apisuisse

Richard Wyss 

Zufriedener Referent (Richard Wyss) und Moderator (Simon Gisler)

 Wyss / Gisler


2009-08-21

Bienenstock-Atemluft-Therapie

Von BienenRuedi @ 11:41 [ Default ]

Viele Patienten mit Atem-Problemen schwören auf das Einatmen der Luft aus dem Bienenstock - kein Wunder, verwenden doch die Bienen lauter Stoffe, die auch der Gesundheit der Menschen zuträglich sind. Denken wir an Bienenwachs, Honig, Pollen und natürlich das Propolis!

Bisher war das Problem, dass die Patienten zu Sitzungen beim Bienenstand antreten mussten. Das war mitunter auch für den Imker ein Problem. Wie wär's, wen die Bienen zu den Patienten kämen?

Wie wär's mit der untern vorgeschlagenen Alternative? Der Imker stellt im Garten oder auf der Terrasse des Patienten ein Jungvolk im Mini-Plus-Kasten auf, versehen mit  einem speziellen Deckel mit Anschluss für die Atem-Maske. Ein kleiner Ventilator sorgt für den Trans-port der Stock-Luft in die Atem-Maske. Das System ist nicht zum Patent angemeldet und dürfte trotzdem vielen Patienten mit Atem-Beschwerden Linderung bringen.

 

Atemluft 

 

 


2009-08-04

http://www.luzernerimker-vli.ch/Seuchenlage_Bienen_im_Kanton_Luzern.phtm

Von BienenRuedi @ 18:26 [ Default ]

Posts  1 - 10 /119