Mitte Januar 2012, kein Schnee, Bienenvölker ok?
Leider sind bereits wieder Meldungen von ImkerInnen eingetroffen, wonach Bienenvölker wieder leergeflogen vorgefunden wurden. Wie kann ohne Störung der Bienenvölker festgestellt werden, ob diese intakt sind? Eine bewährte Methode ist der H o r c h t e s t. So geht das: Leise Kastentüre öffnen, Kopf in den Kasten halten - nun muss ein leises Krabeln hörbar sein - dann ist alles OK! Weiter zeigen jetzt die Winter-Unterlagen ein zuverlässiges Bild über den Zustand der Völker. Mindestens drei ausgeprägte Gemüll-Spuren müssten jetzt vorhanden sein.
Frost - aber in unseren Lagen kein Schnee: Ruhe für die Bienenvölker!
Hörtest - die ideale Methode ohne Störung der Winterruhe Auskunft über den Zustand der Bienenvölker zu bekommen.
Auch mit der Gemüll-Windel geben die Bienenvölker über den Winter Auskunft über ihren Zustand!
Erste wärmende Sonnenstrahlen bringen den Frost zum verschwinden.
Imker-Info-Abend Zentralwiggertal
Kommenden Freitag, 4. November 2011 findet im Gasthaus Duc in Egolzwil um 20 Uhr der Imker-Info-Abend des Imkervereins Zentralwiggertals statt. Dem Rückblick auf ein ausser-gewöhnliches Bienenjahr folgen Informationen über die aktuelle Lage in unserem Vereins-gebiet bezüglich Bienenkrankheiten und Varroose. Im zweiten Teil informiert Imkerkollege Max Estermann aus Rickenbach über seine Erfahrungen mit der top modernen apistischen Beobachtungsstation und Sie haben Gelegenheit, dem Referenten Fragen zu stellen zu den jeweils in der Bienenzeitung erscheinenden apistischen Berichten zu stellen. Kursleiter und Berater Kurt Hodel wird den Film: "Honig - Genuss und Medizin" zeigen und abschliessend haben Sie Gelegenheit, Fragen zu Ihren Bienen zu stellen.

"Kalt"-stellen der Bienenvölker
Noch steht für unsere Bienenvölker die unerlässliche Spätherbstbehandlung gegen die Varroa-Milben bevor. In der Regel ist dazu eine fast mit Sicherheit eintretende Wärme-Periode bestens geeignet, bekannt als "Martini-Sommer". V o r dieser Behandlung sollten von den Bienen über den Winter nicht benötigte Brutwaben entfernt werden (einengen), damit diese mit dem Bekämpfungsmittel nicht unnötig kontaminiert werden.
Im Schweizerkasten eignet sich das "Kalt"-stellen der Bienenvölker ausgezeichnet als Vorbereitung für das Einengen vor der Spätherbstbehandlung. Die für das Einenge be-stimmten Brutwaben werden samt Bienen in den Wabenknecht gehängt, und zwar so viele, bis von Bienen mindestens halbflächig besetzte Wabe erscheinen. Dann wird die Fensterwabe und das Fenster angeschlossen und die für das Einengen bestimmten Waben dahinter gehängt. Keil und das letzte Deckbrett über der Fenstwabe bleiben weg, ebenso das Deckmaterial. Die Bienen können nun noch offenes Futter aus den Vorrratswaben in den Brutraum umtragen und die Vorratswaben können vor der Spätherbstbehandlung bienenfrei entnommen werden. Durch die "Kalt"-Stellung wird auch die Königin veran- lasst, die Einlage einzustellen und es werden keine unnötigen Reserven für die Pflege von "später" Bienenbrut verpufft.
Reduziertes Brutnest am 22. Oktober 2011, mit optimaler Anlage von Pollen und Futter
Erfolgreicher September-Beraterabend
Kaum zu glauben - über 90 Imkerinnen und Imker nicht nur aus dem Zentralwiggertal, sondern auch aus den benachbarten Imkervereinen und Kantonen wollten sich im Hotel Sonne in Reiden über News in der Imkerei informieren und die Gelegenheit für Fragestellung an das kompetente Podium benützen. Nach der einführenden Präsentation durch Sepp Huber fanden rasch eine Reihe von Fragen rund um die Imkerei, speziell aber zu den Brut- und Bienenkrankheiten, durch die Podiums-Teilnehmer. Abschliessend dankte der Organisator und als Moderator amtende Sepp Huber den erschienenen Imkerinnen und Imkern, aber auch der auf dem Podium Mitwirkenden. Ein besonders Kränzchen windet er Frau Dr.med.vet. Ursula Horisberger, Bereichsleiterin Tiergesundheit im Luzerner Veterinärdienst.
Podiums-Mitwirkende (von links) Bienen-Inspektor Lukas Hüsler, Bienenbetriebsberater Kurt Hodel, Frau Dr.med.vet. Ursula Horisberger, Bienen-Inspektor Adolf Stadelmann, dahinter Moderator Sepp Hubber
Motivierte und aufmerksame Imkerinnen und Imker

Frau Dr.med.vet. Ursula Horisberger und Adolf Stadelmann im Clinch mit den Fragestellern

Imker-Kollege Otto Erni mit fundierten Fragen an die Podiums-Mitwirkenden

Vereinspräsident Zentralwiggertal Ferdi Fessler freut sich über den gelungenen Abend und verdankt die grosse Arbeit der Organisatoren und auf dem Podium Mitwirkenden.

In der Januar-Bienenzeitung wird neustens Informationsmaterial beigelegt
Frau Dr.med.vet. Ursula Horisberger informiert auf eine Frage nach erlaubten Mitteln für die Desinfektion bei Sauerbrutfällen.

Organisator und Moderator Sepp Huber überreicht Frau Dr.med.vet. Ursula Horisberger ein Honig-Muster aus dem Zentralwiggertal

EINLADUNG 06. Sept. Beraterabend in Reiden
Am Dienstag, 06. September 2011 findet im Hotel Sonne in Reiden um 20.00 Uhr der nächste, für Imkerinnen und Imker sehr wichtige Berater-Abend statt. Nach einer guten Honig-Ernte lohnt es sich umsomehr, sich vermehrt um das Wohlergehen unserer Bienen zu kümmern.
Unter dem Themen-Kreis "Brutkrankheiten" erfolgen Informationen über:
- Sauerbrut, was bedeutet das für uns Imkerinnen und Imker?
- Zukünftige Betriebsweise in der Imkerei: was erwartet die Imkerschaft für Auswirkungen?
- Fragestellung und Diskussion im Podiumsgespärch mit den Referenten Bieneninspektoren, Betriebsberater/Zuchtleiter und Vertreter vom Luzerner Veteriärs-Dienst.
Auf dem Podium zur Beantwortung von Fragen: Frau Dr.med.vet. Ursula Horisberger, Bereichsleiterin Tiergesundheit Veterinärdienst Luzern, Adolf Stadelmann, Bieneninspektor Kreis Willisau, Kurt Hodel, Bienenzuchtbetriebsberater und Zuchtleiter Zewi. Und hier die Einladung:
Nur wenn anstehende Probleme diskutiert werden, können diese gelöst werden! Also Termin vormerken und reservieren.
Reichlich ist der Honig dieses Jahr geflossen, sind wir dankbar für das vielseitige und wertvolle Nahrungsmittel!

. . . und das hat uns noch gefehlt: Alarmierende Nachrichten aus dem Nachbarland Frankreich über das Auftreten der Asiatischen Hornisse Vespa Velutina. 200 km vor der Landesgrenze ist sie bereits festgestellt worden. Dieser Schädling wurde 2004 von China im Südwesten Frankreichs eingeschleppt und verbreitet sich nach Osten. Diese Hornissen sind zielgerichtete und effiziente Jäger, besonders auf Honigbienen. Bereits wenige Exemplare können Bienenvölker eliminieren.
Verband Luz. Imkervereine VLK auf Reisen
Eine erfreuliche Zahl von 40 Imkerinnen und Imker waren über's Wochende der Einladung des Verbandes Luzerner Imkervereine gefolgt, eine Reise in's Tirol stand auf dem Pro-gramm. Leider war das Wetter nicht ganz Bienengerecht, dafür umso toller die Stimmung unter den Reiseteilnehmern. Um Viele Eindrücke reicher kehrten die Reisenden wieder nach Hause zurück. Einen grossen Dank an den Reiseleiter Sepp Suter, den Vorstand des VLI und den versierten Fahrer Edi Steiner von Eurobus.
Von links: Co Präsidenten VLI Simon Gisler und Res Freudenberg, Fahrer Edi Steiner von Eurobus und Reiseleiter Josef Suter
Für Unterkunft und leibliches Wohl war man für die Reisegruppe im Hotel Hirschen in Imst besorgt, und erst noch am Abend die schmissige Unterhaltung!
Begrüssung im Regen: von rechts Co Präsident VLI Simon Gisler, Luz. Kant. Zuchtchef Sepp Huber, Gastgeber Heinrich Gritsch, Bieneninspektor Adolf Stadelmann.
Auch bei unserem Gastgeber Heinrich Gritsch war die Bekämpfung der Varroatose ein Thema, hier praktische Anleitung von einem versierten Imker.

Ein kleiner Fussmarsch führte die Gruppe auf den Sankt Petersberg, wo fleissige Imker-frauen für uns Gäste eine Kuchen - "Jause" vorbereitet hatten.

Sichtlich wohl fühlen sich die Reisenden und die beiden Co-Präsidenten des VLI bei Kuchen und Kaffee - eine richtige Tiroler Kuchen - "Jause"!

Eine ganz besonder Sehenswürdigkeit - die Basilika der Zisterzienserabtei Stift Stams, eine Barok-Kirche in unvergleichlicher Schönheit.
Zurück in Imst - ein Besuch bei der Imkerschule.
Abschluss-Zfeufi im Seehotel Rigi-Royal in Immensee am schönen Zugersee - ein unver-gesslicher Abschluss einer schönen Imkerreise.

Nächster Beraterabend: Dienstag, 07.06.2011
Imkerinnen und Imker reservieren sich das Datum des nächsten Beraterabens des Imker-vereins Zentralwiggertal von Dienstag, 07. Juni 2011, 20.00 Uhr im Hotel Sonne in Reiden. Die beiden Betriebsberater und Zuchtleiter Sepp Huber und Kurt Hodel haben interessante und topaktuelle Themen vorbereitet.
Jetzt darf auf keinen Fall vergessen werden
. . . und dann unbedingt daran denken:

Unsere beiden Sachverständigen erwarten Sie zum Beraterabend und freuen sich schon heute auf eine rege Beteiligung.
Mai Bienenberatung: Di 03. Mai 2011
Bienenköniginnen züchten - Jungvölker bilden!
Am kommenden Dienstag, 03. Mai 2011, findet um 20.00 Uhr im Hotel Sonne in Reiden der nächste Berater-Abend statt. Sepp Huber und Kurt Hodel stellen die aktuellen Themen zur Diskussion: Zahlreiche Methoden, aber was muss unbedingt beachtet werden?
Vereinsleitung und Berater hoffen wieder auf eine zahlreiche Beteiligung.

Optimale Entwicklung der Bienenvölker
Das schöne Frühjahreswetter hat es trotz der leidigen Bise in sich: Die Bienenvölker ent-wickeln sich prächtig, der Nektar-Eintrag dagegen ist noch mässig. Einmal mehr bleibt uns Imkern die Hoffnung, dass die Waage noch etwas mehr Vorschlag zeigen wird. Ob es wohl neben der Bise auch an der tiefen Luftfeuchtigkeit liegt? Aber wiederholter Regen kann dann auch vorschnell die Blütentracht abbrechen. Hoffen wir also weiter!
